Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Mieterstrom Musterrechnung für Mehrfamilienhäuser & Gewerbe
 

Machen Sie Ihre Immobilie als Vermieter noch wirtschaftlicher

 

 

Der Unterschied zwischen Mieterstrom und der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) in Deutschland liegt primär in den Regulierungen, bürokratischen Anforderungen und den Pflichten des Anlagenbetreibers. Beide Modelle ermöglichen es, Solarstrom (oder Strom aus anderen erneuerbaren Energien) direkt an die Bewohner eines Gebäudes zu liefern, anstatt ihn vollständig ins öffentliche Netz einzuspeisen. Das Ziel beider Modelle ist es, den Eigenverbrauch zu erhöhen und die lokale Energiewende zu fördern.

Musterberechnung Mieterstrom für ein Mehrfamilienhaus mit 71,89 kWp PV-Anlage (Eigentümer und Mieter)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis: 

Diese Berechnung ist eine Musterrechnung und dient ausschließlich der Veranschaulichung der Prinzipien und potenziellen Erträge. Die tatsächlichen Werte können stark abweichen, abhängig von Standort, Verbrauchsprofilen der Bewohner, aktuellen Strompreisen, Einspeisevergütungen, Netzentgelten, Steuern, Finanzierungskosten und den spezifischen Vertragsbedingungen. Für eine konkrete Projektplanung ist die detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung durch Fachleute unerlässlich.

Annahmen für die Musterberechnung

 

Anlagengröße

71,89 kWp (Kilowatt-Peak)

 

Jährlicher Ertrag

14.427 €

 

Amortisationszeit

7 Jahre

 

Jährliche Stromproduktion

ca. 71.890 kWh

 

Anlagenkosten

ca. 101.000 €

 

Spezifischer Ertrag

ca. 1.000 kWh/kWp

 

Berechnung der Anlagenkosten

 

Die Anlagenkosten sind die größte Einzelinvestition. Um die Amortisation in 7 Jahren zu erreichen, müssen die Gesamtkosten der Anlage inklusive Installation und aller Komponenten innerhalb dieses Zeitraums durch die Einnahmen gedeckt werden.

Berechnung: Gesamteinnahmen über 7 Jahre = Amortisationszeit × Jährlicher Ertrag

Rechnung: 7 Jahre×14.427 €/Jahr=101.000 €

Die geschätzten Gesamtkosten für eine Anlage dieser Größe betragen also rund 101.000 €. Dieser Wert ist ein Durchschnittswert, der je nach den spezifischen Komponenten, Installationsbedingungen und dem geografischen Standort variieren kann. Aktuelle Marktdurchschnittspreise liegen oft zwischen 1.200 € und 1.400 € pro kWp. Mit diesem Wert lässt sich die Plausibilität unserer Berechnung überprüfen:

Plausibilitätsprüfung: 71,89 kWp×1.400 €/kWp100.646 €

Dieser Wert bestätigt, dass die angenommenen Gesamtkosten von 101.000 € realistisch sind.

 

Jährliche Einnahmen und Ausgaben

 

Um den Nettoertrag zu bestimmen, müssen wir die jährlichen Einnahmen den jährlichen Ausgaben gegenüberstellen.

 

Jährliche Einnahmen

 

Die Haupteinnahmequelle ist der Stromertrag. Bei einer großen Anlage wie dieser wird der erzeugte Strom entweder vollständig in das öffentliche Netz eingespeist oder teilweise für den Eigenverbrauch genutzt.

Einspeisevergütung: Die Vergütung pro Kilowattstunde (kWh) variiert je nach Land und den geltenden Gesetzen. Für diese Berechnung nehmen wir an, dass die Einnahmen von 14.427 €/Jahr aus der Einspeisevergütung stammen. Dies würde bei einem Ertrag von 71.890 kWh/Jahr einer Vergütung von etwa 0,20 €/kWh entsprechen.

 

Jährliche Ausgaben

 

Regelmäßige Kosten wie Versicherungen, Wartung und eventuelle Reinigung müssen berücksichtigt werden, da sie den Nettoertrag mindern.

Versicherung: ca. 0,5 % der Anlagenkosten pro Jahr (101.000 €×0,005=505 €)

Wartung & Reinigung: ca. 1 % der Anlagenkosten pro Jahr (101.000 €×0,01=1.010 €)

Gesamte jährliche Ausgaben: 505 €+1.010 €=1.515 €

 

Amortisationsrechnung

 

Die Amortisationszeit berechnet sich aus dem Verhältnis der Gesamtkosten zum jährlichen Nettoertrag.

 

Jährlicher Nettoertrag

 

Berechnung: Jährlicher Ertrag – Jährliche Ausgaben

Rechnung: 14.427 €1.515 €=12.912 €

Der jährliche Nettogewinn beträgt somit 12.912 €.

 

Amortisationszeit

 

Berechnung: Gesamtkosten / Jährlicher Nettoertrag

Rechnung: 101.000 €/12.912 €/Jahr7,82 Jahre

Die berechnete Amortisationszeit liegt mit rund 7,8 Jahren sehr nah an dem von Ihnen genannten Zielwert von 7 Jahren. Die geringe Differenz könnte auf geringere tatsächliche Wartungskosten, eine höhere Einspeisevergütung oder eine effizientere Anlage zurückzuführen sein.

 

Langfristige Rentabilität

 

Nach der Amortisationszeit erwirtschaftet die Anlage über ihre weitere Lebensdauer reinen Gewinn. Photovoltaikanlagen haben eine geschätzte Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren.

 

Betriebsjahre nach Amortisation: 25 Jahre7,82 Jahre17,18 Jahre

 

Gesamtgewinn nach Amortisation: 17,18 Jahre×12.912 €/Jahr221.800 €

 

Dies zeigt, dass die Photovoltaikanlage nicht nur eine relativ schnelle Kapitalrückführung ermöglicht, sondern auch einen beträchtlichen langfristigen Gewinn generiert.

 

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